Meine Pflanzen am 24.05.









Rucola Tomaten Salat

Ich habe das erste Mal in diesem Jahr selbstgezogenen Rucola geerntet. Ich habe die größten Blätter mit einer Schere abgeschnitten. Die kleineren Blättchen stehen noch und werden mir hoffentlich noch 1-2 Ernten ermöglichen. Den Salat habe ich folgendermaßen gemacht. Ich habe Cocktailtomaten halbiert, Mozarella in Würfel geschnitten, etwa eine gute Handvoll Rucola gezupft und Sonnenblumenkerne drübergestreut. Ich habe den Salat nur etwas mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle gewürzt, die Marinade besteht aus griechischem Olivenöl und Balsamessig.

Pflanzen machen süchtig

Pflanzen machen süchtig und ich kann gar nicht mehr aufhören darüber zu bloggen. Ich war gestern wieder mal im Bauhaus (langsam wird es echt peinlich). Ich brauchte mal wieder neue Anzuchterde und Stabilisierungsstäbe (wie heißen die eigentlich bei Profis). Heute früh ist auch endlich meine Growland-Bestellung geliefert worden. Ich hätte besser recherchieren sollen. Für die Gurken habe ich 1,7l viereckige Pflanzbehältnisse von Teku gekauft. Ich brauche sicher in 2-3 Wochen größere Töpfe. Die hätte ich gleich mitbestellen sollen (bei 5 EUR Versandkosten hätte sich eine große Bestellung richtig gelohnt. Naja was solls. Ich kanns nicht mehr ändern. Ich habe außerdem meine 1,5 jährige Basilikumpflanze (kein Foto - weil sie erbärmlich aussah) endgültig aufgegeben und auch die Petersilie weggeschmissen. Die Petersilie hatte weiße Flecken, die ich nicht richtig einordnen konnte. Im Internet las ich, dass es sich um Schimmel handeln könnte. Hm könnte sein, denn ich habe keine Schädlinge entdecken können. Die Petersilie wegzuschmeißen fiel mir echt schwer, denn sie hat sich sonst prächtig entwickelt. :( Ich hatte draußen in dem Balkonkasten noch 2 Tomatenpflanzen. Beide Tomaten hatten bräunliche Verfärbungen der Blätter. Bei der linken, haben sich allerdings Mini-Blütenansätze gebildet, darum habe ich nur die kleine rechte, die seit Wochen nicht wächst entfernt. Dafür kann jetzt der Schnittlauch frische Luft schnuppern. Außerdem habe ich noch Koriander gepflanzt (ja ich bin süchtig nach Koriander) und neue Brennnesseljauche angesetzt. Langsam wirds eng. Gärtnern auf kleinster Balkonfläche ist echt eine Herausforderung.








Es grünt bei mir Part Three

Heute habe ich wieder Fotos von meinen selbstgezogenen Pflanzen gemacht. Auf dem ersten Bild seht ihr meinen Rucola/Rauke. Er hat sich bräunlich verfärbt. Ich habe gelesen, dass dies auf Stickstoffmangel hindeuten könnte. Seltsam ich habe extra eine Brennnesseljauche angesetzt und die Pflanzen damit gegossen (vielleicht hätte ich sie länger stehen lassen sollen oder nicht so stark verdünnen sollen).
Auf diesem Bild könnt ihr meine Minze sehen. Ich weiß leider nicht mehr genau was es für eine Minzsorte ist. Ich war letztes Jahr in dem wunderschönen Garten eines Freundes. Seine Mutter hat mir aus ihrem Garten verschiedenen Minzsorten abgerissen, damit ich mir einen wunderbaren Tee machen kann. Aus Versehen hatte sie etwas zu sehr geruft und somit hatte ich eine sehr kleine Wurzel. Die habe ich ins Wasser gestellt und bis heute hat sie sich prächtig entwickelt. Sie ist nur so schlecht zu sehen, weil ich vor ein paar Tagen für einen Tee, ziemlich viele Blätter entfernt habe.


Hier seht ihr eine meiner Tomaten (die Sorte heißt: Balkonzauber - wegen diesem Namen habe ich sie wahrscheinlich auch ausgesucht). Ich habe aus Platzmangel drei der Tomatenpflanzen nach draußen auf den Balkon gestellt. Ich mache mir etwas Sorgen, dass es in der Nacht zu frisch ist. Aber ich glaube bis jetzt geht es. Letztes Jahr habe ich mir in einer Gärtnerei eine Tomatenpflanze gekauft. Leider hatte die warhscheinlich Schädlinge (Spinnenmilben). Die habe ich mir dann ins Haus geholt.  Und mein Koriander, Salbei und auch der Rosmarin (die standen immer drinnen) sind mir daraufhin eingegangen. Ich habe mir letztes Jahr extra einen Bio-Schädlingsbekämpfungs-Sprühmittel gekauft. Der hat aber leider nicht vollständig geholfen. Dieses Jahr habe ich alle Pflanzen selber aus Samen angezogen und teste 3 verschiedene Plätze in meiner Wohnung. Falls eine der Pflanzen befallen werden sollte, hoffe ich somit nicht alle Pflanzen zu verlieren.

Das hier sind der griechische Oregano (oben) und der Zitronenbasilikum. Die habe ich vor 2 Wochen gesät und sitzen zur Zeit noch unter der Plastikabdeckung.


Hier zwei Bilder der Honigmelonen und ganz unter die Gurken. Sie wachsen und wachsen. Bin sehr gespannt, wie groß die letztendlich werden bzw. ob ich dieses Jahr schon mit Früchten rechnen kann. Ich habe die Pflänzchen versucht zu stabilisieren damit sie schön nach oben wachsen. Habt Ihr Erfahrungen mit Melonenpflanzen?


Es grünt bei mir Part Two

Diese Fotos habe ich am 12. Mai aufgenommen. Auf den ersten beiden Bildern könnt ihr den Fortschritt der Gurkenpflänzchen ansehen. Ich habe Jiffi Torfquell-Tabletten getestet. Und es war ein Riesenerfolg. Mittlerweile sollte ich die Pflänzchen in größere Töpfe umsetzen. Allerdings ist meine Bestellung von 1,7l Töpfen bei Growland noch nicht da (Notiz an mich, Bestellungen per Überweisungen dauern ewig und nerven). Ich hoffe, dass die eine Woche lang noch aushalten und die Wurzeln nicht übermäßig über die kleinen Torfballen überschießen. Die unteren beiden Bilder zeigen die Zuckermelone-Pflänzchen. Die Samen habe ich nicht gekauft, sondern letztes Jahr von einer Frucht gesammelt. Ich habe die Samen einfach in Anzuchterde gesetzt und mal geschaut was passiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, ich hatte am Anfang 15 kleine Stecklinge. Allerdings habe ich nur die schönsten Zwei behalten (was zum Teufel soll ich mit 15 Melonenpflanzen). Außerdem habe ich mich noch nicht erkundigt, wie groß die eigentlich werden.




Es grünt bei mir

Hallihallo, long time no see. Viel ist passiert bei mir. Mein Konsumfasten ist jetzt offiziell beendet (ich habe zur Feier des Tages ein wunderschönes blaues Kleid bei Zalando, schwarz-goldene Sandalen, eine beige Chino und eine schwarze Bluse bei Zara, Ballerina und Sneaker bei H&M gekauft). Also mein Plan nur noch Hochwertiges einzukaufen hat noch nicht so wirklich funktioniert. Dafür freut sich mein Sparkonto über die 5 monate währende Shopping-Auszeit. Um mir die Zeit zu vertreiben bin ich einem meiner weiteren Hobbies nachgegangen und zwar dem Gärtnern. Letztes Jahr habe ich aus Samen, die ich geschenkt bekam, Chillis gezogen (sehr erfolgreich übrigens). Dieses Jahr versuche ich mich an Tomatenpflanzen, Gurken, Rucola und Honigmelonen. Hier seht Ihr den derzeitigen Zustand meiner Pflänzchen.





Bright Tradeshow


Ich war heute bei der Bright Tradeshow. Bright ist eine Messe von und für die Skateindustrie. Die größten Namen der Skatemode und -hardware Hersteller, wie zum Beispiel DC Shoes, Vans, Etnies, Volcom..., waren vor Ort. Mich haben heute aber mehr die kleineren Labels interessiert.

Den Anfang macht Sitka (sh. sitkasurfboards.com). Sitka ist eine kanadische Surfbrand, die vor 10 Jahren von Andrew Paine und Rene Gauthier gegründet wurde. Sitka ist übrigens der Name einer kanadischen Fichtenart. Ich habe mich mit Ben Arslan unterhalten und er erzählte mir, dass Surfer in Kanada (genauer British Columbia) nichts gemein haben mit den schönen Bildern, die man aus dem sonnigen Kalifornien kennt. Surfer in Kanada sind rough und tough und das spiegelt sich in der Kollektion wieder. Kreischende Farben sucht man hier vergeblich. Stattdessen hochwertige Materialien, eine entspannte Farbpalette aus Erd- und Steintönen. Anfangs hat Sitka nur Surfbretter und ein paar T-Shirts hergestellt. Nachdem die Schwester von einem der Gründer ihr Mode-Design Studium in Mailand abgeschlossen hatte, wurde das Sortiment dann mit einer Herren- und Damenkollektion komplettiert. Die Kollektion besteht aus Hoodies, Jacken, T-Shirts und Longsleeves.


Ich habe mich sehr gut mit Matthieu (er macht das Marketing in Europa) von Lakai Limited Footwear unterhalten. Der erzählte mir, dass es das Label Lakai seit 1999 gibt. Das Label wurde von den Profistateboardern Rick Howard und Mike Carroll in Los Angeles gegründet. Als aktive Skater fühlten sie ihre Bedürfnisse an Skateschuhe nicht ausreichend berücksichtigt und entwickelten aus diesem Grund ihre eigene Marke. Lakai sieht sich als "No Bullshit Brand" und als "Low Profile Skate Brands" - ich gehe mal davon aus, was Matthieu sagen wollte, Lakai ist nichts für "Wannabes", die mit Hilfe von "coolen" Klamotten ihr Auftreten verbessern wollen, sondern für Menschen, die dem Skatesport verfallen sind und sich in dieser Kultur wirklich zu Hause fühlen.


Bei dem WESC Stand stieß ich auf Patrick, der in Deutschland und Österreich für den Vertrieb verantwortlich ist und Julian, der das Marketing macht. Meine erste Frage an ihn war, wie spricht man WESC bloß aus. Antwort "wee eee ess cee" :) Ich habe auch die Aufgabe erhalten, das sovielen  Menschen wie möglich mitzuteilen, weil fast niemand das Label richtig ausspricht. OK das habe ich hiermit getan. WESC steht für We Are The Superlative Conspieracy und macht Street Fashion für "Grown-up Skaters". WESC arbeitet mit WeActivist zusammen, Freunde, Skater, Künstler, die die Mode tragen, die bei Events dabei sind und für die Marke bzw. das Lebensgefühl der Marke stehen. WESC hat vor etwa 4 Jahren bunte Kopfhörer als Accessoire eingeführt. Diese Kopfhörer wurden von vielen Marken nachgemacht und sind mittlerweile ein großer Umsatztreiber, dennoch definiert sich WESC immer noch hauptsächlich als Modelabel.


Mir ist aufgefallen, dass die Produkte gar nicht so sehr im Vordergrund stehen, sondern eher die Geschichte, die sich um das Produkt, um die Marke dreht. Jede Marke strickt sich ihren eigenen Mythos zurecht. Jede dieser Geschichten hebt ein bestimmtes Image hervor, mit dem die Marke sich von den Anderen abzuheben versucht. In jeder Geschichte geht es um Authentizität. Das ist die Währung mit der gehandelt wird.

Durch das Sponsoring von Profiskatern und/oder Künstlern versuchen sich Marken das Image des Gesponserten zu eigen zu machen (Yasmin Martinelli hat im Bright Magazin einen interessante Artikel zu diesem Thema geschrieben: "The Art of Sponsoring - Everyone is hawking products"). Im besten Fall kommt eine Win-Win-Situation für Alle dabei heraus. Die Labels sind happy und machen gute Geschäfte. Die gesponserten Skater, Künstler und Musiker sind happy, denn sie können das tun, was sie lieben und werden mit Geld und Goodies unterstützt. Wir haben auch etwas davon, denn wir können uns hochwertige Skatevideos anschauen und interessanten Geschichten in den vielen Magazinen lesen.

Bei Marken wie Lakai Limited Footwear, Sitka oder Chocolate schaut die Geschichte dennoch etwas anders aus. Denn es waren die Profis selbst, die ihre eigenen Bedürfnisse in Produkten umgesetzt haben. Mike Carrol und Rick Howard, früher Profiskater bei der etablierten Firma Plan B, gründeten zuerst Girl Skateboards, später dann Chocolate und Lakai und stellten nicht Profitstreben, sondern den Spaß am Sport und an der Gemeinschaft in den Vordergrund. Hier werden nicht aufwändig die passenden Profis zusammengetrommelt, nein der Mythos liegt bereits in der Kreation der Marke. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen sich die Labels also ganz einfach an ihrem "Gründungsmythos" festhalten und so weitermachen wie bisher. Sich die Authentizität als kleiner, nicht allein profitorientierter Underdog zu bewahren, ist aber umso schwieriger, umso mehr die Labels wachsen und Geld eben doch eine Rolle spielt (bspw. Volcom). Aber genug gegrübelt, hier ein paar Eindrücke auf Fotos festgehalten:














Edged & Fier Showroom

Hey there it's fashion week in Berlin :) Am Donnerstag (18.01.2012) war ich mit einem Freund im EDGED & Fier Showroom (18-20.Januar 2012; Brunnenstraße 170) in der Brunnenstraße. Edged ist nicht nur ein Showroom sondern auch ein Pop-up Store (Edged Popup-Store 25.01-18.02.2012 Auguststr. 35, 10119 Berlin). Wo ist der Unterschied fragt ihr euch? Ein Showroom richtet sich an Einkäufer und die Presse. Während ein Pop-up Store die Designerfummel für einen kurzen Zeitraum auch dem gemeinen Publikum feil bietet. Edged wurde von Jacky Marbach und Christina Knoll ins Leben gerufen. Die zwei Gründerinnen stellen Designern eine Plattform, Publicity und die Möglichkeit Käufer zu finden zur Verfügung und erhalten dafür eine Miete. Der Edged Showroom wird von der Agentur Fier Management unterstützt. Fier Management hat sich ebenfalls die Unterstützung junger, talentierter Designer auf die Fahnen geschrieben. Im Edged Showroom könnt Ihr die neuen Kollektionen von Labels wie Juliazar, Mark&Julia, Sciences Trier, Vaporetta... ansehen.

Ich hatte die Möglichkeit mich mit Nicola Bacchilega zu unterhalten. Ein Designer aus Turin der Skulpturkunst studiert hat (warscheinlich Kunst mit Fokus auf Skulpturen, das habe ich nicht so richtig verstanden). Nicola Bacchilega war mit seiner Kollektion Timelessnes am Start. Die Teile lange schmale Pullover aus Leder (eher lose gestrickte Lederschnüre) sind wahrscheinlich eher für ein männliches Publikum gedacht, aber ich meinte zu ihm, dass ich jedes einzelne Teil an mir vorstellen könne, daher sei seine Kollektion wohl eher unisex und er verneinte das nicht. Fein also Timelessness ist unisex. Love! Die Teile von Niccola Bacchilega sind ziemlich schwer und rough durch die lose gestrickten Lederschnüre, durch die die nakte Haut durchblitzt, wird diese Schwere sehr leicht und es wirkt fast verletzlich. Ich bin wirklich hingerissen und hätte am liebsten die gesamte Stange mit nach Hause genommen. Meine Handyfotos (schlecht vorbereitet...habe meine Kamera zu Hause vergessen) sind leider nix geworden, daher nun Fotos, die von mir von Nicolas Visitenkarten abfotografiert wurden.